Garmin Swim - Uhr

Garmin Swim – Kurzfassung

Im Winter ist es draußen manchmal ungemütlich, also ist manchmal einfach Alternativtraining angesagt. Natürlich auch um mal wieder andere Muskelgruppen anzusprechen. Schwimmen wird da gleich nochmal interessanter wenn man das richtige Spielzeug hat – die Garmin Swim. Fortgeschrittenes Kachelnzählen Ahoi!

Die Swim ist ein super Trainigspartner für die Schwimmhalle. Sie ist ein Bisschen „Oldschool“ weil sie noch kein Bluetooth oder WLAN hat – nur ANT+. Ein passender USB-Stick ist in der Packung. Das war natürlich nicht ganz erst gemeint, denn die Swim ist genau richtig ausgelegt. Eine preiswerte, präzise Lösung für Schwimmer die ihr Training aufzeichnen wollen.

Was kann die Garmin Swim?

Einfach schwimmen…

Die wichtigsten Funktionen der Garmin Swim sind schnell aufgezählt. Sie zählt die geschwommenen Bahnen und zeigt mit Hilfe der vorher eingestellten Schwimmbadlänge die geschwommenen Meter an. Dabei erkennt die Swim den Schwimmstil (Brust, Kraul, Rücken, Schmetterling) und stoppt die Zeit pro Bahn und zeigt die hochgerechnete 100 Meter-Zeit an.

Übungen (Drills)

Damit der mehr oder weniger ambitionierte Schwimmer auch Übungen (Drills) aufzeichnen kann bzw. deren geschwommene Meter und Zeit mit protokollieren kann gibt es eine Übungsfunktion die aktiviert und deaktiviert werden kann. Diese Übungsfunktion kann während dem Training angewählt werden um z.B. eine Bahn zu Kraulen und anschließend umzuschalten und eine Bahn mit Pull Buoy zu absolvieren usw.

Datenübertragung und Garmin Connect

Die aufgezeichneten Protokolle werden dann bequem zu Hause am PC (mit USB-ANT+ Stick) auf Garmin Connect hochgeladen und können umfassend analysiert werden.

Speicher und Zähler

Auf der Uhr selber sind natürlich die einzelnen Trainings ebenfalls weiter verzeichnet und werden erst nach und nach wieder überschrieben, wenn der Speicher voll ist (älteste Dateien selbstverständlich zuerst). Ein „Kilometerzähler“ zählt weiterhin die insgesamt geschwommenen Meter (seit dem letzten manuellen zurücksetzen) und die Wochenkilometer – welche im Uhr-Modus auch am unteren Bildschirmrand angezeigt werden.

Garmin Swim
Garmin Swim

Was fängt Garmin Connect mit den Daten der Uhr an?

Die auf Garmin Connect hochgeladenen Daten lassen sich im neuen Design sehr gut analysieren und lassen eine gute Aussage über die einzelnen Trainingsteile zu.

Garmin Connect - Schwimmtraing 1
Garmin Connect – Schwimmtraing 1

Im oben stehenden Bild wird deutlich wie Garmin Connect die einzelnen Informationen die beim Training aufgezeichnet werden darstellt. In Orange werden zum Beispiel die Züge pro Bahn dargestellt. Auffällig mag sein, dass zwischen den manchen Zügen sehr viel Pause ist – das liegt aber daran, dass während eines Drills (Übung) die Züge und Geschwindigkeiten nicht mitgezählt bzw. ausgewertet werden, da es sich ja um keine richtigen Schwimmbewegungen handelt.

Dass diese besagten Lücken kein „Rumgammeln am Beckenrand“ darstellt kann man feststellen wenn man im unteren Bereich auf „Intervalle“ klickt und die grafische Darstellung wählt.

Garmin Connect - Schwimmtraing 2
Garmin Connect – Schwimmtraing 2

Hier sieht man ganz deutlich in Lila die Kraul-Bahnen und in Orange die Übungen die in den vermeintlichen „Lücken“ untergebracht waren. Die Pausen zwischen den Intervallen sind am Ende jedes Intervalls in Grau dargestellt.

Die vorliegenden Daten stammen von einer gemischten Einheit in der sich immer wieder Kraul-Bahnen und Übungen abwechseln womit ich mich explizit auf die Technik konzentriere.

Wie sieht es im Badesee aus?

Tja – außer der Uhrzeit ist im Badesee nicht viel drin, denn die Garmin Swim verfügt nicht über GPS sondern ist als „Indoor“-Uhr konzipiert. Für das Freiwasserschwimmen gibt es ja noch die Garmin Forerunner 910XT und seit neustem die 920XT sowie die Fenix 2.

Anmerkungen und Fazit

Ich habe die Garmin Swim jetzt schon einige Einheiten getestet und bin Überrascht wie gut und genau das Bahnen-Zählen und die Zeitmessung funktionieren! Solange man nicht in der Mitte der Bahn mit einem kleinen Kind kollidiert oder ein Triathlet einen mit seiner Bugwelle kentern lässt funktioniert die Uhr spitzenmäßig!

Einzig am Ende eines Intervalls oder beim verlassen des Beckens ist darauf zu achten, dass man die Pause-Taste drückt. Das ist sowieso eine einfache Regel: wenn du nicht schwimmst – Pause! Wer will schon wissen wieviel Trocken-Schwimmzüge er auf dem Weg über den Gang bis zur Toilette zurück gelegt hat?!

Kurz gefasst – ein cooles Teil und ein tolles Spielzeug! Wer natürlich schon eine Forerunner 910XT oder 920XT besitzt der hat bereits alles an Bord was die Swim auch kann… naja… bald ist ja Weihnachten.

Wer übrigens wieder mal einen Ort zum schwimmen sucht kann sich ja mal meinen Artikel zum Solymar durchlesen.

Schwimmt schön!
Andi

 

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